Medien bewahren und verändern
Festschrift für Rudolf Stöber
Sorozatcím: Dortmunder medienhistorische Beiträge; 72;
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A termék adatai:
- Kiadás sorszáma 1
- Kiadó De Gruyter Saur
- Megjelenés dátuma 2025. január 27.
- ISBN 9783111589329
- Kötéstípus Keménykötés
- Terjedelem558 oldal
- Méret 230x155 mm
- Súly 915 g
- Nyelv német
- Illusztrációk 7 Illustrations, color; 28 Illustrations, black & white 574
Kategóriák
Hosszú leírás:
In der Festschrift für Rudolf Stöber gehen 35 Autorinnen und Autoren den Prozessen des Bewahrens und Veränderns mit, von und durch Medien nach. Sie beleuchten kommunikationswissenschaftlich bekanntere sowie weniger erforschte Felder.
Im ersten Abschnitt steht das spannungsreiche Verhältnis des Bewahrens und Veränderns im Mittelpunkt, denn das Bewahren muss stets unter der Berücksichtigung veränderter Umweltbedingungen erfolgen. Zugleich bleibt der Wandel selbst materiell, ideell oder funktional auf seinen Ausgangspunkt rückbezogen. Der zweite Abschnitt umfasst Beiträge, in denen die Funktion des Bewahrens und Tradierens der Medien als Quelle für die Forschung im Zentrum stehen. Medien bewahren gesellschaftliches Wissen, können aber erst in archivierter Form selbst auch zur Quelle wissenschaftlicher Erkenntnis werden. Der dritte Abschnitt versammelt Texte, die das gemeinsame Sich-Verändern von Gesellschaft und Medien fokussieren. Medien sind nicht nur ein Faktor gesellschaftlichen Wandels, sondern werden von ihrer Umwelt selbst zu Adaption und Akkommodation gezwungen.
Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Texte, das breite Spektrum der Medienbegriffe und der Zeithorizonte von der frühen Neuzeit bis in die nächste Zukunft ergeben spannende Überlappungen und Schnittstellen für Dialoge zwischen den verschiedenen Perspektiven auf mediale Wandlungsprozesse.
TöbbTartalomjegyzék:
(1) Vorwort 1: Anna-Maria Theis-Berglmair
(2) Vorwort 2: Carsten Wünsch
(3) Vorwort der Herausgeber
Kapitel 1. Bewahren und verändern im Spannungsverhältnis
(4) Michael Wild: Geschichte eines neuen Mediums. Ein Gespräch in drei Akten
(5) Hendrik Michael: Journalistische Erzählmedien: gestern, heute, morgen
(6) Patrick Rössler: Zukunft bewahren, Vergangenheit verändern? Virtuelle Ausstellungen und ihr Zeitmaschinen-Effekt
(7) Axel Block: Altes Bewahren: Neu-Digitalisierungen von Fernsehfilmen
(8) Roger Blum: Kontinuität und Brüche. Zur Geschichte der Mediensysteme
(9) Martin Welke: Pressegeschichte als Realsatire. Wie sich die alte Zeitungswissenschaft auf historischem Feld vergaloppierte.
(10) Sösemann, Bernd: „Ich bekenne, daß ich hohe Bewunderung für den Führer hege“. Friedrich Schmidt-Ott als Wissenschaftsmanager und Vereinsvorsitzender
(11) Peter Szyszka: Zeitlos oder zeitgebunden? Presse-/Medienarbeit als Publizitätsmanagement
(12) Oliver Quiring: Zur Skepsis – brauchen Demokratien Medienvertrauen?
(13) Marc Redepenning: Raum und Kommunikation: eine knappe essayistische Positionsbestimmung
(14) Olaf Hoffjann: Der Jojo-Effekt organisationaler Diäten Oder: Der geheime Kampf gegen Integrationsinterventionen
Kapitel 2. Medien dienen dem Bewahren und Tradieren
(15) Markus Behmer: Ein Tag in der Geschichte. Erinnerungskultur, Jubiläumsjournalismus und ein Rückblick auf die Berichterstattung von einst
(16) Annika Geuß, Lucas Seeber und Ina von der Wense: Debatten und Wandel – ein Plädoyer für Anschlusskommunikation
(17) Esther-Beate Körber: Wozu braucht man eine Messrelation?
(18) Daniel Bellingradt: Das frühneuzeitliche Nachrichtengewerbe als „Kramladen“ mit Witzfigur: Kritisierte Nachrichtenströme und bemängelte Leichtgläubigkeit in einem Flugblatt des Dreißigjährigen Kriegs
(19) Astrid Blome: „daß alle gerne was neues reden“. Lokalzeitungen und die Neuordnung des Alltags in der Frühen Neuzeit
(20) Mark Häberlein: Eine Seuche rückt ins Bewusstsein. Das ‚gelbe Fieber‘ in deutschsprachigen Printmedien um 1800
(21) Jürgen Wilke: Parlamentarismus und Pressefreiheit: Baden als Vorreiter in Deutschland
(22) Horst Pöttker: In den Kinderschuhen? Gustav Freytags Lustspiel „Die Journalisten“ als berufshistorische Quelle
(23) Albrecht Hoppe: Aspekte der Globalisierung und transnationalen Verflechtung in der Provinzial-Correspondenz und den Neuesten Mittheilungen (1863–1894)
(24) Stefanie Averbeck-Lietz: „So war es in Versailles“ – Viktor Schiffs (1895-1953) publizistisches und journalistisches Wirken im deutsch-französischen Kontext als Schriftsteller und Korrespondent des Vorwärts
(25) Hans-Peter Ecker: Fährt ein weißes Schiff nach Hongkong. Cover‐Songs als Formen medialen Bewahrens
(26) Helmut Scherer: Von Medien und Madeleines. Kommunikation und subjektives Zeitempfinden
Kapitel 3. Zum Verhältnis von Veränderungen in Gesellschaft und Medienkommunikation
(27) Kristina Wied: Die Kirche und die Medienwelt. Der Deutsche Evangelische Kirchentag in den Qualitätszeitungen Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung von 1993 bis 2015 – Fokus Bilder.
(28) Maria Löblich: Die Berliner Zeitung und die ostdeutsche Öffentlichkeit
(29) Berthold Seewald: Kurt Korff: Blattmachen als Profession
(30) Joan Hemels: Titus Brandsma (1881-1942) in einer Zeit der Umwälzung. Heiliger Befürworter der Wahrheit im Journalismus und Martyrer für die Pressefreiheit in den Niederlanden während der deutschen Besatzungszeit
(31) Klaus Beck: Plattform-Kapitalismus oder das Ende des Journalismus als Institution?
(32) Holger Böning: Die Milliardäre und die Medien – Versuch über die Freiheit von Information und Diskussion sowie über frühe Vorschläge für den Gemeinbesitz an Pressemedien
(33) Martin Haase: Neusprech aus linguistischer Perspektive
(34) Stefan Ruß-Mohl: Im Auge des Taifuns. Rudolf Stöber, die Gendersternchen und ein Shitstorm in der Fachgesellschaft
(35) Beatrice Dernbach: Wie die gesellschaftliche Transformation in die Mediensprache kommt. Eine Exkursion von der Energiewende bis zum Gendersternchen
Anhang
(36) Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
(37) Schriftenverzeichnis