Schlüsselwerke der Kritischen Lebenskunst II
Von Simone de Beauvoir bis Irvin D. Yalom
Series: Schriften zur Kritischen Lebenskunst;
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Product details:
- Publisher Springer Berlin Heidelberg
- Date of Publication 19 June 2026
- ISBN 9783662724392
- Binding Paperback
- No. of pages332 pages
- Size 235x155 mm
- Language German
- Illustrations XVII, 332 S. 2 Abb., 1 Abb. in Farbe. 700
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Long description:
Der zweite Band zu den Schlüsselwerken Kritischer Lebenskunst enthält 20 wichtige Werke der Humanwissenschaften seit dem Zweiten Weltkrieg und repräsentiert ein breites Feld von disziplinären Herangehensweisen. So kommen dabei etwa Simone de Beauvoirs Das Alter und Donna Haraways Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen ebenso zur Sprache wie Irvin D. Yaloms Existenzielle Psychotherapie oder Klaas Huizings Lebenslehre. In den einzelnen Texten wird die Bedeutung des jeweiligen Werkes und seine kritische Funktion für die Lebenskunst geklärt.
Kritische Lebenskunst muss im hohen Maße vor dem Hintergrund einer historisch-kulturellen Ausgangslage verstanden werden, in der ökonomische, politische, soziale, ökologische und kulturelle Problematiken eine wichtige Rolle spielen. Gerade die seit dem Zweiten Weltkrieg immer wieder auftauchenden Krisensituationen in der Politik, den ökonomischen Schieflagen, sozialen Ungleichheiten, ökologischen Katastrophen und kulturell beschleunigten Entwicklungen fordern die Lebenskunst der Humanwissenschaften auf, kritische Analyseformen zu entwickeln, potentielle Orientierungshilfen vorzuschlagen und nicht zuletzt, konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Schlüsselwerke einer Kritischen Lebenskunst der Humanwissenschaften nehmen in der jeweiligen historisch-kulturellen Situation in den Blick, was es schwierig, wenn nicht unmöglich macht, ein gelungenes Leben zu führen. Und sie entwickeln aus individuellen, sozialen und kulturellen Problematiken und Schwierigkeiten, Krisen und Enttäuschungen heraus Überlegungen für ein Leben, das als ,gelungen‘ und ,bejahenswert‘ bezeichnet werden kann.
Siehe auch Band I zuwichtigen Werken der Philosophie (Von Theodor W. Adorno bis Corine Pelluchon) in derselben Reihe.
MoreTable of Contents:
1. Pierre Bourdieu: Zeugnisse und Reflexionen aus dem beschädigten Leben im Zeitalter des Neoliberalismus (Rolf Schumacher).- 2. Simone de Beauvoir (1970). Das Alter (Benedikt Aumeier & Dagmar Kiesel).-3. Stanley Cavell (2004). Cities of Words. Ein moralisches Register in Philosophie, Film und Literatur (Bernhard Stricker).- 4. Erich Fromm (1976). Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft (Günter Gödde).- 5. Thomas Fuchs (2008). Das Gehirn – ein Beziehungsorgan. Eine phänomenologisch-ökologische Konzeption (Jann Schlimme).- 6. Donna Haraway (1995). Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen (Thorsten Lerchner).- 7. Hans-Joachim Höhn (2014). Das Leben in Form bringen. Konturen einer neuen Tugendethik (Thomas Weißer).- 8. Axel Honneth (1994). Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte (Markus Dederich).- 9. Klaas Huizing (2022). Lebenslehre. Eine Theologie für das 21. Jahrhundert (Peter Bubmann). 10. Wolfgang Klafki (1985). Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik. Beiträge zur kritisch-konstruktiven Didaktik (Liesa Schamel & Jörg Zirfas). 11. Herbert Marcuse (1964). Der eindimensionale Mensch. Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft (Moritz Krebs).- 12. Rollo May (1950). Man’s Search for Himself (Dennis Sölch).- 13. Alexander und Margarete Mitscherlich (1967). Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens (Peter Theiss-Abendroth).- 14. Klaus Mollenhauer (1983). Vergessene Zusammenhänge. Über Kultur und Erziehung (Cornelie Dietrich).- 15. Edgar Morin (1999). Heimatland Erde. Versuch einer planetarischen Politik (Christoph Wulf).- 16. Martha Nussbaum (2013). The Therapy of Desire (Jörn Müller).- 17. Andreas Reckwitz (2019). Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne (Hans v. Seggern).- 18. Hartmut Rosa (2019). Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung (Rüdiger Eschmann).- 19. Donald W. Winnicott (1971). Vom Spiel zur Kreativität (Werner Pohlmann).- 20. Irvin D. Yalom (1980). Existenzielle Psychotherapie (Ralf T. Vogel).
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