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  • Heimweh nach dem Tod: Arbeitstagebuch zur Entstehung des ?Romans eines Schicksallosen?

    Heimweh nach dem Tod by Kertész, Imre; Krüger, Ingrid; Kelemen, Pál;

    Arbeitstagebuch zur Entstehung des ?Romans eines Schicksallosen?

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    Product details:

    • Edition number 1. Auflage
    • Publisher Rowohlt, Hamburg
    • Date of Publication 21 March 2022

    • ISBN 9783498002237
    • Binding Hardback
    • No. of pages144 pages
    • Size 17x130x210 mm
    • Weight 256 g
    • Language German
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    Long description:

    Dreißigjährig, nach Jahren erfolgloser Arbeit an seinem ersten Romanprojekt ?Ich, der Henker?, den Bekenntnissen eines Naziverbrechers, entschließt Imre Kertész sich zu einer ?nüchternen Selbstprüfung?. Daraus erwächst zwischen 1958 und 1962 sein erstes Tagebuch - 44 eng beschriebene Blätter. Und während er noch mit Musik-Komödien für die Budapester Bühnen seinen Lebensunterhalt verdient, hält er hier minutiös sein Denken, Lesen und Schreiben fest: vom Entschluss, statt der Henker-Bekenntnisse nun die Geschichte seiner Deportation zu schreiben - also ?meine eigene Mythologie? -, bis hin zur Fertigstellung der ersten Kapitel. Dazu die unablässige Auseinandersetzung mit Dostojewski, Thomas Mann und Camus, mit deren Hilfe er die für diesen beispiellosen Entwicklungsroman benötigte Technik findet.

    ?Der Muselmann?, so sollte der ?Roman eines Schicksallosen? ursprünglich heißen. Zehn weitere Jahre würde Kertész noch zu seiner Vollendung brauchen, um anschließend zu erleben, wie das Buch, das dreißig Jahre später mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden würde, im sozialistischen Ungarn zunächst abgelehnt wurde.

    Vom Zustand des ?Muselmanns?, jener ?zerstörend süßen Selbstaufgabe?, die Imre Kertész in Buchenwald kurz vor der Befreiung selbst kennengelernt hatte, erzählen die eindrücklichsten Seiten dieses Arbeitstagebuchs: ?Der Mensch kann nie so nahe bei sich selbst und bei Gott sein wie der Muselmann unmittelbar vor dem Tod.?



    Die vergilbten Blätter sind ein Dokument, wie es sonst in der Literatur kaum vorkommt. ....Was diese frühen Tagebücher aus der Werkstatt von Kertész so besonders macht, ist die darin verhandelte prekäre Verwicklung von Sprache und Erfahrung. Paul Jandl Neue Zürcher Zeitung 20220513

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