Das Leben des Federico Barocci // Vita di Federico Barocci
Series: Giovan Pietro Bellori: Le vite de' pittori scultori ed architetti moderni. Die Lebensbeschreibungen der modernen Maler, Bildhauer und Architekten; 4;
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Product details:
- Publisher Wallstein
- Date of Publication 24 November 2025
- ISBN 9783835352995
- Binding Hardback
- No. of pages320 pages
- Size 25x130x216 mm
- Weight 452 g
- Language
- Illustrations mit 24 z.T. farb. Abb. 681
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Long description:
Neid, Vergiftung, Entsagung - allen Widrigkeiten zum Trotz steigt der Maler Federico Barocci zu einem der bestbezahlten und angesehensten Künstler seiner Generation auf.Durch Krankheit zum Rückzug in die Provinz gezwungen, kann der Maler Federico Barocci (1533-1612) aus Urbino nicht das erstaunliche Potenzial realisieren, das Giovan Pietro Bellori ihm zuschreibt: nämlich als Retter der Kunst noch vor Annibale Carracci (1560_-1609) eine Reform der darniederliegenden Malerei ins Werk zu setzen. Als mit Abstand ältester der von Bellori behandelten Künstler und zugleich einziger, den bereits Giorgio Vasari (1511-1574) in seinen Viten erwähnt, hat er bei Bellori die Funktion einer 'Scharnierfigur', die den direkten Anschluss an den kunsthistoriographischen Entwurf des großen Vorgängers schafft.Wie von den Autorinnen des Kommentars, Ulrike Tarnow, und des einführenden Essays, Elisabeth Oy-Marra, herausgearbeitet, profiliert Bellori Barocci in seiner Ausrichtung an Raffael (1483-1520) und Correggio (1489?_-1534) als Alternative zum Manierismus seiner Zeit, vor allem jedoch zur Kunst Caravaggios (1571-1610), und bewertet die Malerei des Urbinaten im Rückblick als eine der zukunftsweisenden Stiloptionen um 1600 neu. Neben Natürlichkeit und Anmut der Figurenbildung bei frommem decorum sind es Baroccis reich orchestrierte, gleichsam 'musikalische' Farbigkeit und sein differenzierter Luminismus, in denen Bellori eine Entwicklungslinie zu den Koloristen des Hochbarock erkennt und dies über sein deskriptives Vokabular modelliert. Besondere Aufmerksamkeit schenkt Bellori zudem den aufwendigen Vorstudien Baroccis zu dessen Gemälden. Diese singuläre Passage über die Entwurfspraxis des Urbinaten unterzieht Babette Bohn in einem ergänzenden Essay einer kritischen Analyse im Abgleich mit den erhaltenen Zeichenblättern und Kartons.
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