Kasusmarkierung im Russischen und Deutschen: Eine Untersuchung bei bilingualen Vorschulkindern mit und ohne auffällige Sprachentwicklung

Kasusmarkierung im Russischen und Deutschen

Eine Untersuchung bei bilingualen Vorschulkindern mit und ohne auffällige Sprachentwicklung
 
Edition number: 1
Publisher: De Gruyter
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Product details:

ISBN13:9783110645613
ISBN10:31106456111
Binding:Hardback
No. of pages:438 pages
Size:230x155 mm
Weight:751 g
Language:German
Illustrations: 93 Illustrations, black & white; 46 Tables, black & white
741
Category:
Short description:

The German Linguistic Studies Series is a comprehensive and outstanding forum in its field. It has borne the name of its subject in its title since the foundation of the series in the eighth decade of the last century.
The series is comprehensive in the broad spectrum of topics covered (language levels, varieties, communication forms, epochs) in the range of research perspectives (theoretical and empirical studies, fundamental research and applications, interdisciplinarity with psychology, the social sciences etc.) and methodologies (the sole criterion is quality), in the rhythm of research (trends are perceived and also set, achievements are secured) and in the forms of presentation (monographs, textbooks, collected volumes, dictionaries).
Professorial theses, outstanding doctoral theses, pioneering research findings from wider contexts, but also the surprising ?stroke of genius? set the standards for inclusion in the series.

Long description:
Die Forschung liefert Hinweise darauf, dass mehrsprachige Kinder verschiedener Erwerbstypen Kasusmarkierungen unterschiedlich verwenden. Diese Hinweise werden im Rahmen einer Längsschnittstudie überprüft, die Kasusmarkierungen im Russischen und im Deutschen bei simultan und sukzessiv bilingualen Vorschulkindern (Alter: 4;0-5;6) mit unauffälliger und auffälliger Sprachentwicklung untersucht. Der Studie liegt die Annahme zugrunde, dass die Realisierung einer Phrasenstruktur und deren Kasusmarkierung von verschiedenen Faktoren abhängt, die in einer engen Wechselwirkung mit den sprachlichen Fertigkeiten des Kindes stehen. Die Ergebnisse zeigen, dass bei den simultan und sukzessiv bilingualen Kindern mit einer unauffälligen Sprachentwicklung die Verwendung der Kasusmarkierungen im Russischen miteinander vergleichbar und weitgehend zielsprachlich ist; im Deutschen hingegen gibt es deutliche Differenzen zwischen den Gruppen, die jedoch nur quantitativer Art sind. Die Kinder mit einer auffälligen Sprachentwicklung unterscheiden sich von den typisch entwickelten Kindern in beiden Sprachen sowohl in Bezug auf die Realisierung der Phrasenstrukturen als auch auf deren zielsprachliche Kasusmarkierung. Die Studie belegt, dass Faktoren wie die Komplexität der zu markierenden Phrasenstruktur, ihr Verwendungskontext, der Grad der Automatisierung der notwendigen Sprachverarbeitungsprozesse sowie der Transfer aus der einen in die andere Sprache die Verwendung der Kasusmarkierungen beeinflussen. Dieser Einfluss variiert je nach Gruppe und Sprache und ist auf den Erwerbs- und Sprachentwicklungstyp zurückzuführen.



Die Forschung liefert Hinweise darauf, dass mehrsprachige Kinder verschiedener Erwerbstypen Kasusmarkierungen unterschiedlich verwenden. Diese Hinweise werden im Rahmen einer Längsschnittstudie überprüft, die Kasusmarkierungen im Russischen und im Deutschen bei simultan und sukzessiv bilingualen Vorschulkindern (Alter: 4;0-5;6) mit unauffälliger und auffälliger Sprachentwicklung untersucht. Der Studie liegt die Annahme zugrunde, dass die Realisierung einer Phrasenstruktur und deren Kasusmarkierung von verschiedenen Faktoren abhängt, die in einer engen Wechselwirkung mit den sprachlichen Fertigkeiten des Kindes stehen. Die Ergebnisse zeigen, dass bei den simultan und sukzessiv bilingualen Kindern mit einer unauffälligen Sprachentwicklung die Verwendung der Kasusmarkierungen im Russischen miteinander vergleichbar und weitgehend zielsprachlich ist; im Deutschen hingegen gibt es deutliche Differenzen zwischen den Gruppen, die jedoch nur quantitativer Art sind. Die Kinder mit einer auffälligen Sprachentwicklung unterscheiden sich von den typisch entwickelten Kindern in beiden Sprachen sowohl in Bezug auf die Realisierung der Phrasenstrukturen als auch auf deren zielsprachliche Kasusmarkierung. Die Studie belegt, dass Faktoren wie die Komplexität der zu markierenden Phrasenstruktur, ihr Verwendungskontext, der Grad der Automatisierung der notwendigen Sprachverarbeitungsprozesse sowie der Transfer aus der einen in die andere Sprache die Verwendung der Kasusmarkierungen beeinflussen. Dieser Einfluss variiert je nach Gruppe und Sprache und ist auf den Erwerbs- und Sprachentwicklungstyp zurückzuführen.